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Meetup Designing the Organization: Workhacks

Workhacks ist eine minimalinvasive Regel, um die Zusammenarbeit zu verbessern. Lydia Schültken, freiberufliche Organisationsentwicklerin und Autorin, berichtet aus Ihrer Praxis.

8.9.2020
Prof. Vicky Tiegelkamp

Lydia Schültken ist Organisationsentwicklerlin. Sie bietet Unternehmen Workshacks an. Was genau das ist, das stellte sie auf der Meetup Veranstaltung Designing the Organization bei Playframe vor. Für Lydia ist es ganz einfach: »Ein Workhack ist eine minimalinvasive Regel oder Methode, um die bestehende Zusammenarbeit zu verbessern. Das wären Workhacks in einem Satz.«

Unternehmen scheitern häufig daran, etwas zu verändern. Oft wollen sie zu viele Probleme gleichzeitig lösen. Die Workhacks helfen Teams kleine Probleme zu lösen. Das kann dazu führen positive Veränderungen auszulösen und damit auch die Kultur eines Unternehmens neue Impulse zu geben.

Wie kam Lydia Schültken auf diese Idee? »Ich habe lange Zeit selber als Beraterin gearbeitet und mir Beratungen von anderen angeschaut. Meistens versuchen Beratungen und Berater möglichst viele Tagewerke zu verkaufen, das ist aber nicht kundenorientiert. Was braucht denn der Kunde eigentlich, minimal? Und dann habe ich meine Programme so geschärft und alles unwesentliche weggelassen bis nur noch die reine Information, der reine Hack übrig geblieben ist.«

Auch die Business Idee ist ungewöhnlich - Kunden kaufen z.B. vier Workhacks, die dann über das Jahr verteilt umgesetzt werden. Im Vortrag stellte sie verschiedene Workhacks vor und in der lebendigen Diskussion entstand mit den Besuchern schon direkt die nächste Workhack-Ideen.

Workhacks, Lydia Schültken (Haufe Verlag)

shorturl.at/npzU9

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