ZusammenarbeitExpedition

Führung lernen, indem man führt. An einer echten Aufgabe der Organisation.

Die Expedition ist ein Pilotgruppen-Format für Führungskräfte. Gemeinsam arbeiten Sie an einer realen Frage Ihrer Organisation, die Erkenntnis entsteht in der Gruppe. Dabei entwickeln Sie neue Methoden, ein gemeinsames Führungsverständnis und ein abgestimmtes Vorgehen. Lernen im Machen, methodisch geführt.

Was ist die Expedition

Drei Module, ein Weg.

Die Expedition ist kein Workshop und kein Training. Sie ist eine geführte Lernbewegung in drei Modulen, von der ersten Erkenntnis bis zur Verankerung in der Organisation.

Explore. Erkenntnisse gewinnen.

Über fünf Etappen exploriert das Expeditionsteam die Frage, die der Vorstand in seinem Mandat formuliert hat. Das Team arbeitet eigenständig und selbstorganisiert: mit klarem Auftrag, aber der Freiheit, die Herausforderung auf eigene Weise zu untersuchen. 20–30 Führungskräfte, kleiner Kreis, hohe Tiefe.

Focus. Vereinbarungen treffen.

Die Erkenntnisse der Exploration werden in einem Großgruppen-Event mit einem breiten Querschnitt der Organisation verhandelt — mit erprobten Formaten aus der Facilitation wie Fishbowl, Open Space oder Real Time Strategic Change. Am Ende stehen verbindliche Entscheidungen: das gemeinsame Commitment von 150 bis 600 Teilnehmenden.

Scale. In der Organisation verankern.

In dialogischen, co-kreativen Tages-Events werden Erkenntnisse und Vereinbarungen in die Führungsebenen getragen — 80 bis 150 Führungskräfte pro Event, bis zu 3.000 erreichte Führungskräfte in sechs Wochen. Playbooks und moderierte Remote-Sessions begleiten weiter, sodass jede Ebene mit ihren Teams eigenständig am Veränderungsthema weiterarbeitet.

Klärung

Was die Expedition ist. Und was sie nicht ist.

Was es ist

Ein Pilotgruppen-Format: Führungskräfte arbeiten an einer echten Organisationsfrage

Eine methodisch geführte Bewegung mit offenem Ausgang

Lernen im Machen: neue Methoden und Führungsverständnis aus realer Arbeit

Co-Kreation mit der Organisation, kein Lieferauftrag

Was es nicht ist

× Kein klassisches Führungskräfte-Training mit Standardcurriculum

× Kein Veränderungsvorhaben mit vordefiniertem Endzustand

× Kein Roll-out, eher Roll-in durch echte Partizipation

× Keine Expedition ohne echtes Vorstandsmandat

Zielgruppe

Für wen eignet sich die Expedition?

Vorstand, erweiterte Führungskräfte, Change- und Transformationsverantwortliche, OE- und HR-Leitung — alle, die einen anderen Rahmen suchen, weil klassische Formate dem Anspruch nicht mehr gerecht werden.

Das Format in Zahlen

Ein Mandat. Drei Module. Messbare Reichweite.

3

Module

Explore, Focus, Scale — von der ersten Erkenntnis bis zur Verankerung in der Organisation.

6-9

Monate Laufzeit

Ein definierter Rahmen und Ablauf, aber im Rhythmus Ihrer Organisation.

20-30

Teilnehmende

Im Kernteam der Pilotgruppe. Tiefe statt Breite, echtes Hingucken statt Roll-out.

< 8

Wochen

Ein großer Teil der Führungsebenen wird erreicht und Teil der Bewegung. Nicht in Jahren, sondern wenigen Wochen.

Ablauf

Drei Phasen, von der Auftragsklärung bis zur Verankerung.

Eine Expedition ist kein einmaliges Event, sondern eine geführte Bewegung in drei Phasen: Sie beginnt mit einem klaren Mandat, entfaltet sich in der Durchführung über die drei Module Explore, Focus und Scale und endet nicht mit einem Ergebnis, sondern mit dessen Verankerung in der Organisation.

  • Bevor die Expedition beginnt, klären wir mit der Führungsspitze, was wirklich bewegt werden soll, und warum jetzt. Welche impliziten Annahmen stehen im Raum? Wofür ist der Vorstand bereit, sich verbindlich einzusetzen? Aus diesem gemeinsamen Klärungsprozess entsteht das Mandat, auf dem die gesamte Expedition aufbaut, und die Entscheidung, ob sie das richtige Format für Ihr Vorhaben ist.

  • Die eigentliche Lernbewegung verläuft über die drei Module der Expedition. In Explore exploriert das Pilotteam die Mandatsfrage über mehrere Etappen und gewinnt erste Erkenntnisse. In Focus verdichtet ein Großgruppen-Event diese Erkenntnisse zu verbindlichen Entscheidungen. In Scale werden die Ergebnisse co-kreativ in die Führungsebenen getragen. Am Ende stehen gemeinsam getragene Vereinbarungen und eine breit aktivierte Führungsmannschaft.

  • Was erarbeitet wurde, wird in den Alltag überführt. Playbooks und moderierte Remote-Sessions begleiten die Führungsebenen, sodass sie eigenständig mit ihren Teams weiterarbeiten. Die Expedition endet, die Bewegung bleibt: am Ende steht eine Organisation, die das Gelernte selbst weiterträgt.

Evidenz

Was sich bewegt, wird sichtbar.

Jede Expedition erzeugt einen eigenen Datenpool Ihrer Organisation. KI-gestützt verdichtet er sich zum Change Pulse Report — einer Entscheidungsgrundlage für den Vorstand, über die Etappen fortgeschrieben statt einmal am Ende.


Datenpool Stimmungsbilder, Live-Abfragen, Session-Ergebnisse jeder Etappe.


Change Pulse KI-gestützt ausgewertet, Muster statt Einzelmomente.


DSGVO-konform Inhalte statt Personen, anonymisiert, EU-Plattformen.


Change Pulse Report · Beispielübersicht (Etappe 03) · anonymisierte Musterdaten

Wirkung

Was Teilnehmende mitnehmen.

Nicht jede Veränderung lässt sich vorab versprechen. Vier Dinge aber zeigen sich in fast jeder Expedition. Oft ist es das, was Teilnehmende konkret mit zurück in ihre Organisation tragen.

Eine veränderte Wahrnehmung dessen, was wirklich passiert.

Vieles, was vorher als individuelle Schwierigkeit erschien, wird als systemisches Muster sichtbar. Das verändert die Art zu führen: weniger Symptombekämpfung, mehr Wirkung an der richtigen Stelle.

Ein belastbares Netzwerk innerhalb der Organisation.

Die Pilotgruppe arbeitet über Monate an gemeinsamen Fragen. Was sich dabei zwischen den Teilnehmenden entwickelt — gegenseitiges Verstehen, Vertrauen, geteilte Sprache — bleibt nach der Expedition bestehen.

Der eigene Methoden-Koffer, sinnvoll erweitert.

Durch den co-kreativen Charakter der Expedition lernen die Teilnehmenden Werkzeuge kennen, mit denen sie selbst gearbeitet und deren Wirkung sie erlebt haben.

Klarheit über die eigene Rolle in der Veränderung.

Niemand verlässt die Expedition mit denselben Annahmen, mit denen er oder sie eingestiegen ist. Diese Verschiebung ist nicht selbstverständlich, sondern zeigt die Tiefe, die das Format vom Training unterscheidet.

Wer diese Expedition führt

„Ich bestätige keine vorgefertigten Antworten. Wer das nicht will, ist in der Expedition falsch."

Patrick Boltz · Geschäftsführer Playframe, Lead Expedition

Patrick ist Gesicht und inhaltlicher Lead der Expedition. Getragen wird das Format durch ein eingespieltes Team aus erfahrenen Berater:innen und eine klar dokumentierte Methodik, entwickelt über Jahre an realen Mandaten. So bleibt die Qualität verlässlich, unabhängig von einzelnen Personen. Das Erstgespräch findet mit Patrick statt; in der Durchführung arbeiten Sie mit ihm und dem Team, das zu Ihrer Situation passt.

Lernen wir uns kennen

Bereit für eine echte Bewegung in Ihrer Organisation?

Wir beginnen mit einem 45-minütigen Erstgespräch, vertraulich und ergebnisoffen. Gemeinsam prüfen wir, ob die Expedition das richtige Format für Ihr Vorhaben ist.